Praxisgemeinschaft Poppensiek
Osteopathie / CST Die Osteopathie wurde vn dem Osteopathen W. G. Sutherland (1873-1954) unter der Bezeichnung Craniale Osteopathie begründet. Sie wurde in den 70er Jahren weiterent- wickelt und wissenschaftlich untersucht von Dr. John Upledger. Abgeleitet wird der Name von der subitlen Flüssigkeitsbewegung zwischen Cranium (Kopf) und Sacrum (Kreuzbein). Es besteht eine komplexe Verbindung der einzelnen Strukturen im Körper. Jede Veränderung dieser Strukturen (Knochen, Nerven, Muskeln und Organe), durch ein körperliches oder seelisches Trauma, führt zu einer Störung, die wiederum ein Krankheitsbild bzw. Symptom auslösen kann. Durch sanftes Nachspüren, Begleiten und Lösen dieser Traumata, werden Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert und tiefe Heilungsprozesse setzen ein. Es werden die Ursachen behandelt, nicht nur die Symptome! Behandelt werden können z.B.: Geburtstrauma (durch Kaiserschnitt, Früh- Zangen- oder Saugglockengeburt, Kiss- Syndrom usw.) schon in den ersten Wochen. Migräne, Kopfschmerzen, Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität, Rückenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle, Frakturen, Narben und vieles mehr... Bei Fragen und Interesse stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Geburtskomplikationen und ihre Folgen Osteopathie und Craniosacrale Therapie als Hilfe! Leben ist Bewegung - Stillstand ist Rückstand (Andrew Taylor Still) Die Geburt ist für jeden Säugling der Beginn des Lebens, doch so sensationell die alles abläuft und meist so einfach aussieht, ebenso viele Gefahren entstehen bei dem Geburtsvorgang. Die Geburt ist für viele Säuglinge ein Trauma in verschiedenster Weise. Seit Jahren untersuchen und forschen Osteopathen und Cranisacral-Therapeuten die verschiedensten Geburtskomplikationen. Es gibt zahlreiche (ca.15.000) Untersuchungen und Dokumentationen aus Amerika von Prof. Freymann oder Prof. Freemann ebenso aus England Mr. Smith und Klinikum for Osteopathy. Ebenso von Dr. Andrew Taylor Still dem Begründer der Osteopathie über die Vorgänge des Geburtsaktes sowohl bei normaler Geburt als auch bei Geburtskomplikationen und Kaiserschnitten. Die Geburt ist ein gewaltiger Vorgang Bei ca. 90% aller Geburten kommt es zu Komplikationen im Schädel und Beckenbereich (Craniosacrale Dysfunktion). Leider wird dies meist nicht sofort erkannt, wenn das Neugeborene mit Asymmetrien und Kompressionen im Cranium das Licht der Welt erblickt, da diese Dysfunktionen am Anfang des Lebens den normalen Geburtstest (APGAR/Silvermann) nicht beeinflussen und daher meist leider übersehen werden. Die meist betroffenen Schädelknochen sind hierbei die Ossa temporalia (Schläfenbeine) und das Os occipitale (Hinterhauptsbein). Die drei Knochen treffen an der Schädelbasis zusammen. An ihrer Verbindungsstelle befinden sich verschiedene Schädellöcher, durch die Blutgefäße und Nerven hindurchführen. Asymmetrien und Kompressionen können diese Löcher in ihrer Lage und Größe verändern und so Gefäße und Nerven einengen. Die Ausfälle der Dysfunktionen kommen leider oft erst nach Tagen und Jahren oder es wird leider sehr häufig falsch interpretiert, wo die Ursache der Dysfunktionen zu suchen ist und wie sie zu behandeln ist. Störungen und Krankheitsbilder Bei Schrei- und Spuckkindern sind hiervon vor allem der Zungen-Schlund-Nerv und der Eingeweidenerv betroffen. Der Zungen-Schlund-Nerv (Nervus glossopharyngeus) steuert die Muskeln, die das Saugen und Schlucken ermöglichen. Ist er beeinträchtigt, sabbern die Kinder häufig und haben Schluckbeschwerden. Der Eingeweidenerv (Nervus vagus) lenkt hingegen die Verdauung. Wird er komprimiert, kann die Verdauung gestört werden, was unter Umständen schmerzhafte Blähungen (sogenannte 3-Monats-Blähungen/Koliken) und schwallartiges Spucken verursacht. Kompressionen im Schläfenbein können zur Störung des Gleichgewichtssinns führen. Schlafstörung und Durchschlafprobleme können entstehen, wenn sich eine Schädel- kompression auf das Hinterhauptbein und den ersten Halswirbel (O.A.A.) auswirkt. Der berühmte Schiefhals (Torticollis) ist meist eine Folge einer Schädelasymmetrie. Ebenso verschiedene Verschiebungen im Gesichtsbereich “berühmt Banana face” (Gesichtsskoliose), schiefstehende oder schielende Augen. Später entstehen häufig Gebißanomalien (sehr häufig auch schon von der Kiefer- orthopädie beschrieben). Ebenso sind viele Kinder später von dem sogenannten TLS (Teilleistungsschwäche usw.) ADS (Hyperkinestisches Syndrom usw.) betroffen. Nicht zu vergessen die zahlreichen Schädigungen bei Zangen- oder Saugglocken- geburten, ebenso die emotionalen Problematiken, welche oft Eltern, Betreuern und Lehrern große Probleme bereiten und später beim Jugendlichen und Heranwachsenden zu solzielen und Beziehungsproblemen führen kann. Dies sind nur einige der Dysfunktionen, die das Neugeborene treffen können. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend Leider kommen die Babys/Kleinkinder meist erst, wenn nicht zu spät, zu einem Osteo- pathen/Craniospezialisten, der auf diese Problematiken/Dysfunktionen geschult wurde. In England - Amerika - Frankreich und in zahlreichen anderen Ländern werde heute schon Hebammen und Geburtshelfer sowie Gynäkologen oder Pädiater in Zusatzaus- bildungen auf diese Problematiken geschult, um beim ersten Kontakt mit dem Neuge- borenen auch diese Aspekte zu begutachten und im Team mit einem Osteopathen/ Craniospezialisten evtl. Dysfunktionen zu erkennen und zu behandeln.
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